Ackerbau

 
Die Fruchtfolge im Ackerbau - ein Kreislauf

 
Der Boden 
 
Die Fruchtfolge
 
Ackerbau 
 
Gemüsebau 
 
Obstbau 

Die Ackerbaufläche der Domäne beträgt ca. 250 ha. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die ökologische Kreislaufwirtschaft ist die differenzierte - über sieben Jahre reichende - Fruchtfolge. Begonnen wird mit einem zweijährigen Kleegras/Luzerne-Anbau, es folgen zwei Getreidejahre, in der Regel Weizen und Roggen. Danach werden Hackfrüchte angebaut, also z. B. Kartoffeln und Mais. Mit einem zweijährigen Getreideanbau, überwiegend mit Wintergerste und Triticale, klingt die Fruchtfolge wieder aus.
Ackerbau_Gerste

Nach Bedarf werden zwischendurch Erbsen und Ackerbohnen angebaut. Der Anbau dieser Leguminosen, zu denen auch Kleegras und Luzerne gehören, dient neben der wirtschaftlichen Verwertung als Viehfutter insbesondere zur Verbesserung des Bodens. Die Pflanzen wurzeln viel tiefer als Getreide und reichern in erheblichem Umfang Stickstoff aus der Luft im Boden an. So wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten, die Bodenstruktur verbessert und die entscheidende Grundlage für das Wachstum gesunder Pflanzen gelegt.